3. Echternacher Orgelsommer

Programm Echternacher Orgelsommer

Freitag, 18. August 2017 | 20 Uhr

Eintritt: 15 €, erm. 10 €

Marek Vrábel

Bratislava – Slowakei

Dieses Konzert wird ermöglicht durch die freundliche Unterstützung von Herrn Geoffrey Piper.

Johann Sebastian BACH | 1685 – 1750

Toccata und Fuge F-Dur BWV 540

Komplettes Programm Orgelsommer 2017

Ján Levoslav BELLA | 1843 – 1936

Phantasie-Sonate d-Moll

  • Allegro moderato
  • Andante
  • Allegro

Alexandre-Pierre-François BOELY | 1785 – 1858

Offertoire pour le jour de Paques

Charles-Marie WIDOR | 1844 – 1937

5ème Symphonie en fa mineur, op. 42/1 (extraits)

  • Allegro vivace
  • Adagio
  • Toccata

Marek Vrábel ist einer der führenden Künstler der mittleren Generation der slowakischen Organisten. Er studierte am Košice-Konservatorium sowie an der Akademie der darstellenden Künste in Bratislava und hat seine Studien ergänzt durch internationale Meisterkurse mit Jean Guillou, Susan Landale und Reitze Smits. Er ist Preisträger zahlreicher nationaler und internationaler Wettbewerbe.

Als Solist hat Marek Vrábel in der Slowakei und im Ausland mehr als 140 Konzerte gespielt und 70 Konzertreisen in 17 europäischen Ländern unternommen. Zudem ist er ein gefragter Kammermusiker. Er hat 8 CDs aufgenommen, darunter auch eigene Orgelwerke und Improvisationen.

Regelmäßig werden ihm Uraufführungen von zeitgenössischen slowakischen Komponisten und anderen anvertraut, verschiedene Komponisten haben ihm ihre Werke gewidmet. Er hat als erster slowakischer Organist das gesamte Orgelwerk von Petr Eben aufgeführt. Hinzu kommen Radio-
und Fernsehaufnahmen.

Seit 1997 lehrt er Orgelspiel am Kirchenkonservatorium in Bratislava, wo er seit 2000 der Leiter der kirchenmusikalischen Abteilung ist. Er ist Teilzeitdozent an der Akademie für darstellende Kunst in Bratislava und Jury-Mitglied bei internationalen Orgelwettbewerben. Marek Vrábel ist künstlerischer Leiter des Bratislavaer Orgelfestivals, Mitglied des Vorstandes der Vereinigung der slowakischen Konzertkünstler, Mitglied des Rates für Wissenschaft, Bildung und Kultur der Konferenz der slowakischen Bischöfe.

Freitag, 25. August 2017 | 20 Uhr

Eintritt: 15 €, erm. 10 €

Tobias Aehlig,

Domorganist Paderborn

Schola Gregoriana der Echternacher Musikschule, Ltg. Paul Kayser

„Gesänge zu Ehren des Hl. Liborius“

Jean LANGLAIS | 1907 – 1991

Incantation pour un Jour Saint

Improvisation: Suite francaise über den Vesperhymnus „Franciae quondam“ – Alternatim mit Schola

Olivier MESSIAEN | 1908 – 1992

Le Banquet céleste

Improvisation: Symphonische Skizzen über Gesänge vom Fest des Hl. Liborius

  • Introitus „Exaltavi electum“ – Allegro maestoso
  • Graduale „Ossa Prophetarum“ – Andante
  • Lied „Si gegrüßet, o Libori“ – Scherzo
  • Ofertorium oderr ommunio – Adagiio

Pierre COCHEREAU | 1924 – 1984

Scherzo symphonique

(Rekonstruierte Improvisation von Jeremy Filsell)

Tobias Aehlig studierte Kirchenmusik (A-Diplom), Orgel und Orgelimprovisation an der Universität der Künste in Berlin u. a. bei Wolfgang Seifen, Leo van Doeselaar und Paolo Crivellaro. Seine Studien schloss er 2010 mit dem Konzertexamen Orgel „mit Auszeichnung“ und dem Konzertexamen Orgelimprovisation ab. 2011 gewann er den 1. Preis und den Publikumspreis beim Internationalen Wettbewerb für Orgelimprovisation in Schwäbisch Gmünd.

Nach verschiedenen Stationen als Organist, Chor- und Orchesterleiter wirkte Tobias Aehlig von 2008 bis 2013 als Dekanatskirchenmusiker in Iserlohn.

Seit Oktober 2013 ist er Domorganist am Hohen Dom zu Paderborn und künstlerischer Leiter der Internationalen Orgelkonzerte. Seine Konzerttätigkeit führte ihn bereits mit namhaften Ensembles und Chören zusammen: Dresdner Kammerchor, Amadeus Guitar Duo, Blechbläser der Berliner Philharmoniker u.a. 2010 brachte Tobias Aehlig innerhalb von 14 Konzerten das gesamte Orgelwerk Johann Sebastian Bachs zur Aufführung.

Rundfunk- und Fernsehaufnahmen ergänzen seine künstlerische Tätigkeit.

Freitag, 1. September 2017 | 20 Uhr

Eintritt: 15 €, erm. 10 €

Karol Mossakowski,

Paris – Frankreich

Konzert in Zusammenarbeit mit Les Amis de l’Orgue – Luxembourg

Karol MOSSAKOWSKI | *1990

Ouverture improvisée

César FRANCK | 1822 – 1890

Fantaisie en La Majeur op. 16

Felix MENDELSSOHN-BARTHOLDY | 1809 – 1847

Variations Sérieuses Op. 54

(transcription de Reitz Smits)

Louis VIERNE | 1870 – 1937

Clair de Lune op. 53

Maurice Duruflé | 1902 – 1986

Prélude et Fugue sur le nom d’ Alain op. 7

Karol MOSSAKOWSKI

Improvisation libre

Geboren in Polen im Jahr 1990 und aufgewachsen in einer Musikerfamilie, beginnt Karol Mossakowski im Alter von drei Jahren Klavier und Orgel bei seinem Vater zu erlernen. Er trat anschließend in die „Poznan Academy of Music“ ein, bevor er 2011 bis 2016 in den Orgelklassen von Michel Bouvard und Olivier Latry am Conservatoire de Paris studierte.

Seit 2013 studiert er Improvisation in der Klasse von Thierry Escaich, Philippe Lefebvre und László Fassang sowie Harmonielehre mit Fabien Waksman. Im Mai 2013 eröffnete ihm der erste Preis beim internationalen Wettbewerb des Prager Frühlings die Türen zu vielen Festivals und Ensembles, darunter in der Tschechischen Republik, der Slowakei, England, Deutschland und Polen. Im Mai 2015 gewann er den Großen Preis und den Publikumspreis des internationalen Wettbewerbs „Jean-Louis Florentz“ in Angers, im selben Jahr den Großen Preis und den Publikumspreis beim André-Marchal-Improvisationswettbewerb in Biarritz, im September 2016 schließlich einen der angesehensten internationalen Wettbewerbe, den Grand Prix de Chartres.

Freitag, 8. September 2017 | 20 Uhr

Eintritt: 15 €, erm. 10 €

Martin Bambauer,

Konstantin-Basilika Trier

Félix-Alexandre GUILMANT | 1837 – 1911

Final (Allegro)

(aus „Sonate Nr.7 F-Dur op.89“)

Louis VIERNE | 1870 – 1937

Méditation F-Dur (aus “Trois improvisations”)

Jaques-Nicolas LEMMENS | 1823 – 1881

Fuge (Fanfare) D-Dur (4. Satz aus “Orgelsonate Nr.1 d-Moll”)

Sir Charles Hubert PARRY | 1848 – 1918)

Aus ”An English Suite”:

(Orgelfassung: Wolfgang Stockmeier)

I Prélude

II In minuet style

VI Frolic

Edwin H. LEMARE | 1865 – 1934

Concert Fantasia on the tune “Hanover” op.4

Sigfrid KARG-ELERT | 1877 – 1933

Ein feste Burg ist unser Gott” 6,5 min.

(Nr.47 aus den „Choralimprovisationen op.65“)

Martin BAMBAUER | * 1970

Improvisation

Ian FARRINGTON | * 1977

Aus “Fiesta!” (2003)

I Celebration

III Stride dance

VI Nocturne

VII Finale

Martin Bambauer ist seit 1999 Kantor und Organist an der Konstantin-Basilika Trier. Der in Düsseldorf (A-Examen) und Frankfurt a.M. (Konzertexamen für Orgel) ausgebildete Kirchenmusiker ist als Konzertorganist, Dirigent, Klavierbegleiter und Orgelpädagoge international tätig. In Trier arbeitet er mit dem von ihm im Jahr 2000 gegründeten Caspar-Olevian-Chor und dem Trierer Bachchor. Außerdem ist er Kreiskantor des Ev. Kirchenkreises Trier.

Mit dem Neubau einer großen symphonischen Hauptorgel für die Konstantin-Basilika (Firma Eule, Bautzen) initiierte er ein beachtenswertes europäisches Orgelbauprojekt in einem ebenso außergewöhnlichen wie bedeutenden historischen Kirchenraum. In Anerkennung und Würdigung seiner Verdienste wurde Martin Bambauer kürzlich zum Kirchenmusikdirektor ernannt. Zahlreiche CD-Einspielungen bei den Labels IFO, Aeolus und Motette.